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Berichte

Kobudo-Seminar

im

Itosukai Karate-Do Lübeck

am 19. Februar 2005

 

“Ihr braucht hier heute nicht hart zu sein, das übernimmt der Stock für euch!”. Auch wenn das Versprechen von Dirk Kather (3. Dan, Stilrichtungsreferent Schleswig-Holstein), Trainer im Lübecker Itosukai Karate-Do e.V., für die weit gefahrenen Lüdinghauser  verlockend klang, durfte sich doch keiner falsche Hoffnungen auf einen geruhsamen Nachmittag machen. Denn dieser Samstag stand ganz im Zeichen der „alten Kriegskunst“ Kobudo, wofür sich knapp 60 Teilnehmer in der urigen Turnhalle mit Holzdecke eingefunden hatten. Mit sieben Personen war der Kleinbus von Volker König zwar voll besetzt, der Einsatz wurde jedoch in Lübeck prompt mit einer Extrastunde von Dirk vor dem eigentlichen Lehrgangsbeginn belohnt. Hier konnten wir uns schon mal ansehen, wie z.B. der Umgang mit dem schweren Stab aussehen soll: Ohne Mühe, schnell und leicht, immer mit einem deutlichen Pfeifen! Je nach Interesse konnte dann im Hauptteil der Umgang mit den klassischen Waffen Bo (Langstock), Sai (dreizinkige Metallgabel) oder Tonfa (ursprünglich der hölzerne Handgriff eines Mühlsteins) eingeübt und verbessert werden. Schnelligkeit, Flexibilität und viel Koordination erforderten dabei sowohl die Partnerübungen als auch das freie Bewegen im Raum mit der Waffe – Die leider keinen Unterschied zwischen „Freund und Feind“ macht, wie wir bestimmt alle an diesem Tag einmal mehr erfahren mussten. Besonderes Lob verdienten sich die (teils grippegeschädigten!) Referenten, die trotz des riesigen Andrangs von Interessenten die Übersicht behielten und die Platzprobleme so gut es ging lösten.

 

 

 

 

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