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Berichte

 

Gemeinsam erste Turnierluft geschnuppert

 

Karate-Freundschaftsturnier zwischen Senden und Lüdinghausen voller Erfolg

 

 „Heute geht es nur um euch, also habt viel Spaß!“ Gleich in der Begrüßung brachte Trainerin Nicole Hiller das Motto des zweiten Karate-Kata-Freundschaftsturniers zwischen den Vereinen Chissai Mori Senden und Bushido Karate-Do Lüdinghausen auf den Punkt. Nicht Druck und verbissene Punktejagd, sondern Spaß an der Sache und entspannter Wettbewerb sollten auch bei der zweiten Auflage des im letzten Jahr erstmals veranstalteten Turniers den Ton angeben. 25 Karateka nahmen am 18. November 2006 in der Ostwallhalle die Chance wahr, ihre Fähigkeiten in der Disziplin „Kata“ mit denen ihrer Altersgenossen zu vergleichen. Und das unter realen Bedingungen: Auf zwei Kampfflächen präsentierten insgesamt drei Startergruppen nach K.O.-System ihr Können vor jeweils drei Kampfrichtern. So konnten  die noch unerfahrenen Sportler erste „Turnierluft“ schnuppern und den höher graduierten Kämpfern bot sich die Chance,  ihre Techniken auch vor anderem Publikum als den eigenen Trainingskameraden zu präsentieren. So gab es für die Schwarzgurtträger aus beiden Vereinen, die sich als Kampfrichter gemeldet hatten, angesichts der vielen guten Beiträge manche harte Nuss zu knacken.  Während im sportlichen Zweikampf, dem „Kumite“, Punkte für erfolgreiche Treffer am Gegner vergeben werden, ist die „Kata“ im Grunde eine pure Einzeldisziplin. Hier werden grundlegende Kampftechniken (Kihon) in einer festen Abfolge gegen mehrere imaginäre Gegner eingesetzt, die den Karateka nacheinander aus unterschiedlichen Richtungen bedrängen. Wird bei den unteren und mittleren Gurten noch verstärkt auf eine technisch korrekte Wiedergabe der manchmal jahrhundertealten Katas geachtet, sollen höher Graduierte zusätzlich Dynamik, Kampfgeist und Rhythmik in ihren Vortrag einbringen. In der Startergruppe 1 setzte sich so Marwin Teuber gegen Leon Haase und Florian Franz durch, in Gruppe 2 verwies Martin Müller seine Mitstreiter Lisa Jimenez-Ullrich und Alexander Medding auf die Plätze. Von den in der dritten Gruppe Angetretenen kämpfte sich Andrey Risch vor Lutz Waldhelm und Sebastian Maiworm nach vorn. Schweißtreibend wurde es nochmals nach Abschluss des Wettbewerbs: In einem kleinen Lehrgang griffen die Trainer beider Vereine nochmals wichtige technische Aspekte aus den Katas heraus und gaben Tipps und Anregungen zum eigenen Training. Während Lüdinghausens Danträger Nicole Hiller und Dionysios Dalios auf eine korrekte Hüftarbeit eingingen, legte Sendens Trainer Christian Kleuter allen Beteiligten einen dynamischen Einsatz von Schritttechniken ans Herz.  

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