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Freundschaftlicher Karate-Wettstreit

 

Das Miteinander wieder groß geschrieben

Karatevereine aus Senden und Lüdinghausen richten siebtes Freundschaftsturnier aus 

Nicht nur zuschauen, sondern mitmachen – bei vielen Sportarten könnte man sich dieses Konzept problemlos vorstellen, um Aktive und Laien an einem Tag „auf Tuchfühlung“ gehen zu lassen. Bei Karate fällt eine solche Vorstellung zunächst schwer. Und doch fahren zwei lokale Vereine seit Jahren mit genau jenem Konzept erfolgreich. Das mittlerweile traditionelle Freundschaftsturnier zwischen dem Bushido Lüdinghausen und dem Chiisai-Mori Senden erlebte am Samstag, den 15. November 2008 in der Ostwallturnhalle seine siebte Auflage.

Angetreten waren insgesamt 28 Karatekas, um sich in der Disziplin „Kata“ miteinander zu messen. „Wir haben uns damals bewusst für diese Form des Wettbewerbs entschieden, weil wir so mehrere Vorteile miteinander verbinden können“, erläutern die Trainerinnen aus beiden Steverstädten, Birgit Mangels und Nicole Hiller. „Indem wir uns auf die Präsentation der festgelegten Bewegungsabläufe der Katas konzentrieren, also jeder Karateka zunächst allein antritt, schließen wir jegliche Verletzungsgefahr aus. Das nimmt vor allem unerfahrenen Teilnehmern die Angst, überhaupt auf einem Turnier zu starten. Daneben können wir aber dennoch einen gewissen Leistungsdruck aufbauen, da sich die Mitglieder der beiden Vereine heute mal nicht ihren vertrauten Trainern, sondern fremden Kampfrichtern stellen müssen“. Und nicht nur das: vor allem Eltern der jungen Sportler, die sonst ihren Nachwuchs nur vom Mattenrand aus beobachten können, durften aktiv ins Geschehen eingreifen und selbst rundenweise neben den Vereinstrainern auf den Kampfrichterstühlen Platz nehmen. Nach jeder Runde galt es dann, selbst mit Hilfe zweier Fähnchen Farbe zu bekennen. Der Gesamteindruck jeder Vorstellung musste begutachtet, gezeigte Techniken so gut wie möglich miteinander verglichen werden. Schnell wurde manchem kurzerhand verpflichteten Elternteil klar, dass das Kampfrichtergeschäft oft ein undankbares ist und jede Entscheidung schweren Herzens getroffen werden muss.  

Obwohl die Altersstruktur im Starterfeld von neun bis 51 Jahre reichte, kamen alle Teilnehmer auf ihre Kosten und konnten Erfahrungen für ihr weiteres Üben sammeln. Unter solchen Bedingungen die eigenen Schützlinge zu beobachten, war auch für die Trainer eine lehrreiche Erfahrung, wie der Lüdinghauser Sportwart Dionysios Dalios meinte: „Es war wieder eine Chance, bei jedem Einzelnen Vergleiche zu früher zu ziehen und die langjährige Entwicklung zu verfolgen. Darauf können wir dann im Training gezielt eingehen“.

 

ERGEBNISSE 

Gruppe I , bis 14 Jahre und Gelbgurt

1. Platz: Michelle Zeiger (LH), 2. Platz: Christina Scheidt (Senden), 3. Platz: Anna Tizanov (LH) 

Gruppe II, bis 14 Jahre ab Orangegurt

1. Platz: Sulaxsan Sivasuthan (LH), 2. Platz: Tobias Robben (Senden), 3. Platz: Thilo Manemann (LH) 

Gruppe III, 15-25 Jahre

1. Platz: Julian Schulz, 2. Platz: Alexander Krüger (LH), 3. Platz: Bastian Schulz (Senden) 

Gruppe IV, ab 35 Jahre

1. Platz: Ingo Langen (LH), 2. Platz: Lutz Waldhelm (LH und Senden), 3. Platz: Karin Zell (Senden). 

Kata-Team

Von den drei angetretenen Kata-Teams mussten beide Mannschaften aus Lüdinghausen dem Sendener Team den Vortritt lassen.

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