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Berichte
 

Dan-Prüfung
in
Seelze (Niedersachsen)

am 11. November 2005




„Also Nicole, wenn ich hier hinter meinem Tisch schon zusammen zucke, kannst du mit deinem Kiai zufrieden sein!“. Mit einem Augenzwinkern lobte Prüfer Fritz Nöpel den beeindruckenden Kampfschrei der Lüdinghauser Karate-Trainerin Nicole Hiller und unterstrich damit nochmals für alle Sportler den geforderten Einsatz bei einer Danprüfung. Am Samstag, den 11. November 2005 war die vorletzte Möglichkeit für Karateka der Stilrichtung Goju-Ryu, in diesem Jahr eine Schwarzgurtprüfung ab zu legen. Unter ihnen waren auch drei Anwärter des Bushido Karate-Do Lüdinghausen: Nicole Hiller und Rainer Auferkamp stellten sich den Anforderungen für den vierten Dan, Dionysios Dalios wollte mit seinem Programm für den zweiten Dan überzeugen. Dabei fanden sie angenehme Bedingungen vor: Am niedersächsischen Austragungsort Seelze bei Hannover hatte sich der ausrichtende Verein Karate-Club Seelze e.V. alle Mühe gegeben, in der ausgesuchten Sporthalle eine fast schon familiäre Atmosphäre für die Aktiven zu schaffen. Auch die Prüfer waren sowohl von der Organisation als auch von den gezeigten Leistungen angenehm überrascht. Doch vor dem eigentlichen „großen Auftritt“ ab 15 Uhr gab es am Vormittag noch eine letzte Einweisung der 25 Prüflinge, in der häufige Fehlerquellen benannt und analysiert wurden. Unter den Augen von Fritz Nöpel, Frank Beeking und Günter Woltering, allesamt selbst hochgraduierte Karateka, wurde es dann ernst für die Lüdinghauser: In den oberen Leistungsstufen mussten neben Grundtechniken und festgeschriebenen Zweikampf-Sequenzen auch jeweils eine Kata (vorgegebener Ablauf von Karatebewegungen) sowie deren Analyse und Techniken der Selbstverteidigung gezeigt werden. Gerade bei letztem Punkt fand die Vorstellung von Rainer Auferkamp das Lob der Vorsitzenden. Zum „krönenden Abschluss“ traten Hiller und Dalios dann noch im Kumite, dem sportlichen Zweikampf, an. Gerade hierbei schlugen die vorhergehenden anstrengenden Stunden zu Buche: „Zum Schluss war die Puste einfach raus!“ gestanden die beiden nach Abschluss ihrer Kämpfe. Der Wille und die Einsatzfreude, noch dazu das hohe technische Niveau sorgten dafür, dass an diesem Tag niemand leer ausging: Alle Angetretenen durften die Prüfung als neue Danträger verlassen.

 

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